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Impfungen / Gesundheitliche Vorsorge

Impfungen

Diphtherie:

weltweite Verbreitung, periodische Wiederkehr, nach Impfung deutlicher Rückgang, durch Impfmüdigkeit Wiederaufflammen, bes. in Osteuropa. übertragung durch Tröpfcheninfektion, Möglichkeit der Keimeinschleppung durch geimpfte Keimträger! Tödlicher Verlauf der (nicht immunisierten) Krankheit möglich! Impfung als 3-fach Impfstoff (mit Polio/Tetanus) Impfschutz ca. 8-10 Jahre

Tetanus:

Der "Wundstarrkrampf" ist eine durch das Tetanus-Bazillus abgesondertes Nervengift ausgelöste Erkrankung. Die Tetanußporen, die überall auf der Erde vorkommen, dringen mit Schmutz oder Staub, auch bei kleinsten Verletzungen, in den Organismus ein. Ungeimpft können dabei Krämpfe aller Muskeln auftreten, die Patienten versterben dann häufig am Befall der Atemmuskulatur. Impfung als 3-fach Impfstoff (mit Diphtherie und Polio) Impfschutz ca. 8-10 Jahre

Polio (Kinderlähmung):

übertragung durch orale Schmierinfektion, Befall des Nervensystems mit bleibenden Lähmungen mit Muskelatrophie und Kontrakturen (bleibende Kontraktionen). Das Erkrankungsalter verschiebt sich zunehmend vom Kindesalter in die Jugend- und Erwachsenenzeit (durch Impflücken!). Impfung als 3-fach Impfstoff (mit Tetanus und Diphtherie) Impfschutz ca. 8-10 Jahre

FSME:

Die Frühsommer-Meningoencephalitis ist eine durch das FSME-Virus verursachte Infektion der Hirnhaut, des Gehirns und des Rückenmarks. Das Virus wird durch den Biß einer blutsaugenden Zecke mit virushaltigem Speichel übertragen. Die Zecke selbst läßt sich von ihrem Opfer von Gräsern oder Büschen abstreifen. Durchseuchung bes. in Süd- und Osteuropa! Impfung 3 Impfdosen an Tagen 0,28,300 Impfschutz ca. 3 Jahre

Grippe:

jährlich auftretende Epidemien durch Grippeviren, deren Oberfläche sich schnell wandelt und gegen die kaum Immunität besteht. übertragung durch Tröpfcheninfektion mit typischen grippalen Symptomen (Gliederschmerzen, Schüttelfrost, plötzlicher Krankheitsbeginn, etc), mögliche Komplikationen durch Lungenentzündung, Herzklappendefekten, rheumatische Herzerkrankungen und Nierenschädigungen. Mögliche Steigerung der Infektiösität durch Kombination mit dem Vogelgrippevirus! Impfung ab Oktober des entsprechenden Jahres Impfschutz für ca. 3-4 Monate

Heptatitis A:

"Cook it, boil it, peel it or forget it"! Die Beherzigung dieser einfachen Ernährungsregel ist ein wichtiger Schritt zur Verhinderung einer Hepatitis-A-Infektion in südlichen Ländern; denn die übertragung des Virus erfolgt vornehmlich durch kontaminierte Speisen (Muscheln, Salat, ungeschältes Obst oder durch verunreinigtes Waßer, das zum Zähneputzen, zur Bereitung von Eiswürfeln und Speiseeis verwendet wird). Impfung am Tag 0 und nach 6 Monaten Impfschutz ca. 8-10 Jahre

Hepatitis B:

ca. 25.000 Neuerkrankungen jährlich! Bei ca. 10% chronische Erkrankung (Leberentzündung), davon in ca. 25 bleibende Leberschäden, tödlicher Verlauf in ca. 1. Das Hepatitis-Virus wird vorwiegend durch Blut, Blutbestandteile, Speichel und Samenflüßigkeit übertragen. Bestandteile des Virus wurden in fast allen anderen Körperflüßigkeiten wie Tränen, Urin und weiblichen Genitalsekreten nachgewiesen. Bester Schutz: safer sex Impfung an den Tagen 0, 28 und nach 6 Monaten Impfschutz je nach Impftiter, meist lebenslänglich

Impfreaktionen:

Bei allen Impfungen kann es zur Ausbildung grippeähnlicher Symptome kommen, lokal kann es an der Impfstelle zu einer Rötung und Schwellung kommen. Die Impfungen werden im Allgemeinen gut vertragen. Für weitere Fragen steht Ihnen natürlich das gesamte Praxisteam gerne zur Verfügung.

Vorsorgeuntersuchungen

Gesundheitsvorsorge:

grundsätzlich gilt die Außage, daß alle Krankheiten, egal wie schlimm und unangenehm sie sind, geheilt werden können, wenn sie denn rechtzeitig erkannt werden! Hierfür bietet sich die regelmäßige Gesundheitsvorsorge an, die folgende Untersuchungen umfaßt: Ganzkörperstatus mit Kontrolle der Durchblutung (zentral/peripher), überprüfen der Leberflecke, Tastbefund des Bauchraums, Abhorchen des Herzen und der Lunge. Laboruntersuchung mit Bestimmung des Gesamtcholesterins und des Nüchternblutzucker, sowie Kontrolle des Urinstatus. Ab dem 35 Lebensjahr wird dieser komplette Körpercheck von den gesetzlichen Kaßen alle 2 Jahre übernommen. Leider wird das Ausmaß dieser Untersuchung von den Kaßen kontinuierlich gestutzt, Sie können aber jederzeit den Umfang der Untersuchung durch Zuzahlung in Modulen (Gesamtlabor, EKG, Sonographie) selber bestimmen. Hierüber beraten wir Sie gerne! Bei Privatversicherten ist diese Untersuchung jährlich möglich, inklusive der oben und unten genannten Module.

Krebsvorsorge:

es gilt die gleiche Außage, die bereits oben getroffen wurde, nur eine aktive Vorsorge kann Gesundheit erhalten! Die Krebsvorsorgeuntersuchung beim Mann ist ab dem 45. Lebensjahr möglich, es bietet sich eine Kombinationsuntersuchung mit der Gesundheitsvorsorge an. Hierbei wird die Untersuchung durch den Tastbefund des äußeren Genitales und der Prostata erweitert. Zusätzliche Laboruntersuchungen des Prostatatumormarkers PSA ist natürlich im Rahmen einer IGEL-Leistung (Individuellen Gesundheitsleistung ) jederzeit möglich.

Wir beraten Sie hierüber jederzeit gerne!

Die Krebsvorsorge der Frau übernehmen die gynäkologischen Kollegen.
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